Beschreibung
Was könnte es bedeuten, für eine bessere Zukunft zu gestalten? Und, was noch wichtiger ist: Was könnte jenseits des Künstlichen liegen?
DESRIST 2026 lädt Forscher*innen aus der Designwissenschaft und darüber hinaus ein, kritisch und kreativ über die Rolle des Designs bei der Gestaltung der Zukunft nachzudenken, die wir uns vorstellen und die wir zu verwirklichen hoffen. Da Technologien immer komplexer werden und immer stärker mit unserer sozialen, ökologischen und institutionellen Welt verflochten sind, müssen wir Systeme entwerfen, die sensibel auf die umfassenderen Ökosysteme – sowohl menschliche als auch nicht-menschliche – reagieren, in denen unsere Entwürfe Fuß fassen.
Unter dem Motto „Design für eine bessere Zukunft. Jenseits der Wissenschaft des Künstlichen“ möchte die diesjährige Konferenz die Grenzen dessen erweitern, was als Designwissenschaft gilt und gelten könnte. Damit eröffnet sie Raum für neue Wege des Denkens, des Wissens und des Schaffens, die ebenso anpassungsfähig, verflochten und generativ sind wie die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen.
Das Konferenzlogo spiegelt diesen Geist wider. Es lässt sich von organischen Formen inspirieren – verzweigte Strukturen, Wurzelsysteme, Myzel-Netzwerke – als Metaphern für die Art von Zukunft, die wir zu gestalten hoffen: gewachsen im Dialog, geformt durch Koexistenz und verwurzelt in einem tiefen Bewusstsein für die lebenden Systeme um uns herum.
DESRIST 2026 ist mehr als nur ein Ort zur Präsentation von Forschungsergebnissen. Es ist eine Einladung, die Designwissenschaft neu zu denken – sowohl als Praxis als auch als Kunst, Zukunftsvisionen zu entwickeln, die nicht nur intelligenter, ethischer und nachhaltiger sind, sondern auch lebendig: Sie wachsen, passen sich an und atmen mit den Welten, in denen sie Wurzeln schlagen.