Ziele und Aufgaben

Der Fachbereich Wirtschaftsinformatik (FB WI) hat das Ziel, die Aktivitäten zu Themen der Wirtschaftsinformatik innerhalb der GI zu fördern und zu bündeln, Aktivitäten der ihn tragenden Fachgruppen, Arbeitskreise und Fachausschüsse zu koordinieren, nach außen zu vertreten und die Kooperation mit angrenzenden Fachbereichen und Fachgesellschaften zu pflegen. Der Fachbereich Wirtschaftsinformatik zählt insbesondere zu seinen Aufgaben:

Organisation

Der Fachbereich Wirtschaftsinformatik besteht aus seinen und durch seine Mitglieder und ihre Aktivitäten für die Fachgruppen, Arbeitskreise und Fachausschüsse. Das Leitungsgremium des FB WI setzt sich zusammen aus den Sprecherinnen und Sprechern der ihn tragenden Fachgruppen, Arbeitskreise und Fachausschüsse (bzw. der von ihnen an ihrer Stelle entsandten Personen) sowie einer/einem Sprecherin/Sprecher und einer/einem stellvertretenden Sprecherin/Sprecher, die durch das Leitungsgremium nach den Statuten der GI für drei Jahre gewählt werden. Das Leitungsgremium des FB kann um Fachexperten erweitert werden, die durch das Leitungsgremium gewählt sind.

Sprecherin/Sprecher und stellv. Sprecherin/Sprecher des Fachbereichs vertreten den Fachbereich im Präsidium der Gesellschaft für Informatik und koordinieren mit dem Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI) im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) die gemeinsame Verbandsarbeit, zu der u.a. die vorausplanende Organisation der Jahrestagungen der Wirtschaftsinformatik mit regelmäßig 500 bis 900 Teilnehmenden zählt. Zentrales Gremium dieser gemeinsamen Verbandsarbeit ist das Leitungsgremium Wirtschaftsinformatik.

Einbettung in die Gesellschaft für Informatik

In der Gesellschaft für Informatik besteht der Fachbereich Wirtschaftsinformatik (FB WI) seit 1992. Vorläufer des Fachbereichs ist der 1970 gegründete Fachausschuss „Betriebliche Anwendungen der Datenverarbeitung“, der 1983 in  Fachbereich "Rechnergestützte Informationssysteme" und später in Fachbereich "Informatik in der Wirtschaft" umbenannt wurde. Dem Fachbereich sind die ihn tragenden Fachgruppen, Arbeitskreise und Fachausschüsse in der GI zugeordnet, davon einige mit einer Doppelzuordnung zu einem anderen Fachbereich. Die Fachgruppen, Arbeitskreise und Fachausschüsse des FB WI unterhalten z.T. enge Kontakte und pflegen einen intensiven Austausch mit Fachgruppen, Arbeitskreisen und Ausschüssen anderer Fachbereiche der GI. So gehören bspw. drei der elf Fachgruppen des Querschnittsfachausschusses Modellierung der GI (QFAM) dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik an, die Fachgruppen „Informationssystem-Architekturen: Modellierung betrieblicher Informationssysteme“ (WI-FG MobIS)Vorgehensmodelle für die betriebliche Anwendungsentwicklung (WI-VM) und Wissensmanagement (WI-WM).

Jede Fachgruppe der GI, die die Ziele des FB WI unterstützt und eine Aufgabenwahrnehmung durch den FB WI sinnvoll findet, kann zum Träger des Fachbereichs werden. Eine Fachgruppe der GI kann durch Beschluss ihrer Fachgruppenleitung die (Mit-)Trägerschaft des FB WI beschließen. Sie übernimmt damit eine inhaltliche und finanzielle Mitverantwortung für die Arbeit des Fachbereichs. Die Einordnung einer Fachgruppe in einem anderen Fachbereich der GI und die Mitträgerschaft des FB WI sind vereinbar und aufgrund inhaltlich-thematischer Schnittstellen des FB WI zu anderen Fachbereichen der GI häufig sinnvoll und erwünscht (z.B. ist die Fachgruppe CSCW & Social Computing sowohl dem FB WI als auch dem FB Mensch-Computer-Interaktion zugordnet).